#Gesundheit
2.08.2023

Hufrehe bei Pferden – Alles Wissenswerte!

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Es ist kein Geheimnis, dass du dein Pferd liebst. Deshalb ist es so wichtig, dass du gut informiert bist über die Erkrankungen, die dein geliebtes Tier treffen können. Eine dieser Erkrankungen, die jedem Pferdebesitzer bekannt sein sollte, ist die Hufrehe. Es handelt sich hierbei um eine entzündliche Erkrankung des Hufes, die sowohl in einer akuten als auch in einer chronischen Form auftreten kann.

Die Hufrehe, oder auch chronische Hufrehe, ist eine der am meisten gefürchteten Erkrankungen bei Pferden. Sie kann schwere Schmerzen und sogar dauerhafte Schäden verursachen, wenn sie nicht rechtzeitig und richtig behandelt wird. Eines der charakteristischen Anzeichen für eine Hufrehe beim Pferd ist die so genannte “Sägebockstellung”. Das Pferd verlagert sein Gewicht auf die Hinterhand, um die schmerzenden Vorderhufe zu entlasten, was von außen betrachtet einer Sägebockstellung ähnelt.

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Hufrehe bei Pferden: Kurzübersicht

In der Kurzübersicht können wir sagen, dass Hufrehe eine ernstzunehmende Erkrankung ist, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Unabhängig davon, ob dein Pferd eine akute oder chronische Hufrehe hat, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung entscheidend, um das Wohlbefinden deines Pferdes zu erhalten und langfristige Schäden zu vermeiden.

Zum Glück bist du nicht alleine. Mit der richtigen Pflege, Unterstützung und vor allem Wissen kannst du deinem Pferd helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Und vergiss nicht, du hast die Macht, Hufrehe zu verhindern, indem du die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes an die erste Stelle setzt.

Was ist Hufrehe?

Hufrehe ist eine ernsthafte Krankheit, die den Pferdehuf betrifft. Sie entsteht durch eine Entzündung der Huflederhaut, einer empfindlichen Schicht innerhalb des Pferdehufs, die das harte Äußere des Hufs mit dem darunterliegenden Hufbein verbindet. Diese Entzündung kann Schwellungen und starke Schmerzen verursachen, die oft zur Lahmheit führen.

Die Symptome der Hufrehe variieren je nach Schwere der Erkrankung. Einige der häufigsten Anzeichen sind eine erhöhte Pulsation im Huf, eine erhöhte Körpertemperatur, Schwierigkeiten beim Gehen oder Stehen und eine Veränderung der Haltung. Es kann auch vorkommen, dass dein Pferd versucht, sein Gewicht von den schmerzenden Vorderhufen auf die Hinterhufe zu verlagern, was als “Sägebockstellung” bekannt ist.

Ursachen für Hufrehe beim Pferd

Die Ursachen für Hufrehe sind vielfältig und oft komplex. Manchmal kann sie durch eine direkte Verletzung des Hufs ausgelöst werden, wie z. B. durch das Treten auf einen harten Gegenstand. Sie kann auch durch eine allgemeine Krankheit, wie eine Infektion oder ein metabolisches Syndrom, verursacht werden.

Häufig wird Hufrehe durch eine Überlastung des Hufs oder durch eine unzureichende Blutzirkulation zum Huf verursacht. Darüber hinaus können bestimmte Bedingungen, wie Übergewicht, hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit, die Wahrscheinlichkeit einer Hufrehe erhöhen.

Die Behandlung von Hufrehe erfordert eine sorgfältige und genaue Diagnose durch einen Tierarzt. Dabei werden die Ursachen der Erkrankung identifiziert und behandelt. In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Ernährung des Pferdes zu ändern, Medikamente zu verabreichen oder sogar chirurgische Eingriffe durchzuführen.

Es ist wichtig zu betonen, dass eine frühe Erkennung und Behandlung der Hufrehe entscheidend ist, um bleibende Schäden am Pferdehuf zu vermeiden.

Das passiert bei einer Rehe im Huf

Wenn ein Pferd von Hufrehe betroffen ist, geschieht einiges in seinem Huf. Aufgrund einer Entzündung der Huflederhaut, die zwischen der inneren Oberfläche der Hornkapsel und dem Hufbein liegt, kommt es zu Durchblutungsstörungen. Diese Entzündung kann dazu führen, dass sich das Hufbein innerhalb des Hufs dreht oder absenkt. In den schlimmsten Fällen kann das Hufbein sogar durch die Sohle des Hufs brechen.

Aber wie kommt es zu dieser Entzündung? Es kann verschiedene Gründe geben. Einer davon kann das Cushing Syndrom sein, eine hormonelle Störung, die oft bei älteren Pferden auftritt und eine der Hauptursachen für Hufrehe sein kann.

 

Wie erkennt man eine Hufrehe?

Die Erkennung von Rehe bei deinem Pferd erfordert Aufmerksamkeit und Wissen. Eines der ersten Anzeichen kann sein, dass dein Pferd beim Laufen humpelt oder sichtbare Schmerzen hat. Du kannst auch feststellen, dass die Hufe deines Pferdes heiß sind oder dass dein Pferd versucht, das Gewicht von den schmerzenden Vorderhufen auf die Hinterhufe zu verlagern.

Es ist wichtig, bei solchen Anzeichen sofort einen Tierarzt zu kontaktieren. Nur ein Tierarzt kann eine genaue Diagnose stellen und die besten Maßnahmen für die Behandlung einleiten. Und denke daran, die Heilungschancen bei Hufrehe sind am besten, wenn die Krankheit früh erkannt und behandelt wird.

Wie lässt sich eine Hufrehe erkennen?

Die Erkennung einer Hufrehe beim Pferd oder Pony erfordert Wachsamkeit und Kenntnisse über die Symptome dieser Erkrankung. Wenn ein Pferd oder Pony eine Rehe entwickelt, gibt es mehrere Anzeichen, die auf diese Krankheit hindeuten können.

Häufig werden Pferde oder Ponys mit Hufrehe im Bewegungsbereich unwohl und können sich nicht gut bewegen. Sie könnten eine Sägebockstellung einnehmen, in der sie ihr Gewicht auf die Hinterbeine verlagern, um die Vorderhufe zu entlasten.

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Hufrehe Symptome: Wie erkenne ich die akute Hufrehe beim Pferd oder Pony?

Im akuten Stadium der Hufrehe sind die Symptome oft sehr ausgeprägt. Dein Pferd oder Pony könnte plötzlich beginnen, vor Schmerzen zu schreiten oder zu hinken, besonders wenn es versucht, sich zu bewegen oder aufzustehen. Die Hufe könnten sich warm anfühlen und du könntest eine erhöhte Pulsation im Bereich der Huflederhaut feststellen.

In vielen Fällen kann die Rehe durch eine Vorerkrankung wie das Cushing Syndrom oder durch einen akuten Schub ausgelöst werden, der als Folge einer anderen Erkrankung auftritt. Unabhängig vom Auslöser ist es wichtig, bei den ersten Anzeichen einer Hufrehe einen Tierarzt zu kontaktieren.

Auch wenn die Hufrehe im Anfangsstadium festgestellt wird, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese Erkrankung ernst genommen werden sollte. Hufrehe kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Pferdehufe haben und eine frühzeitige und richtige Behandlung ist entscheidend, um dauerhafte Schäden zu vermeiden.

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Chronische Hufrehe erkennen

Die chronische Hufrehe ist eine langfristige Folge der akuten Hufrehe und kann auftreten, wenn die akute Phase nicht richtig behandelt wurde oder die Behandlung nicht erfolgreich war. Im Gegensatz zur akuten Phase, in der die Symptome sehr ausgeprägt sein können, sind die Symptome der chronischen Hufrehe oft subtiler und können sich über einen längeren Zeitraum entwickeln.

Zu den Symptomen einer chronischen Hufrehe zählen eine anhaltende Lahmheit und Schmerzen, insbesondere nach Belastung oder Druck auf die Hufe. Das Pferd kann auch eine Schwellung im Hufbereich aufweisen und beim Gehen Schrecken zeigen. Die Hufe können deformiert aussehen und es kann zu einer Rotation des Hufbeins kommen, die auf Röntgenbildern erkennbar ist.

Risikofaktoren für eine chronische Rehe können eine vorherige Hufrehe, andere Krankheiten, Übergewicht oder eine anhaltende Belastung der Hufe sein.

 

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Diagnose einer Hufrehe

Die Diagnose einer Hufrehe erfordert eine gründliche Untersuchung durch einen Tierarzt. Dies kann eine körperliche Untersuchung, Bluttests und Röntgenbilder umfassen.

Die körperliche Untersuchung kann Aufschluss darüber geben, ob eine Schwellung, Hitze oder eine erhöhte Pulsation im Huf vorliegt, was auf eine Rehe hinweisen kann. Bluttests können dabei helfen, zugrunde liegende Ursachen oder Begleiterkrankungen wie das Cushing-Syndrom zu identifizieren. Röntgenaufnahmen der Hufe können eine Rotation des Hufbeins oder andere strukturelle Veränderungen aufzeigen, die auf eine Hufrehe hindeuten.

Es ist wichtig, dass Tierärzte und Pferdebesitzer bei der Diagnose und Behandlung von Hufrehe eng zusammenarbeiten. Durch eine frühzeitige Diagnose und eine geeignete Behandlung können die Schäden minimiert und das Wohlergehen des Pferdes verbessert werden.

Symptome der verschiedenen Rehestadien nach dem Hufrehe-Leitfaden der Gesellschaft für Pferdemedizin

Hufrehe kann sich in verschiedenen Stadien manifestieren, die jeweils ihre eigenen Symptome aufweisen. Nach dem Hufrehe-Leitfaden der Gesellschaft für Pferdemedizin lassen sich diese wie folgt kategorisieren:

  • Akute Hufrehe: Dieses Stadium dauert normalerweise bis zu 72 Stunden. Zu den Symptomen gehören Lahmheit, erhöhte Wärme in den Hufen, erhöhte Pulsation und Schmerzen, insbesondere im Bereich der Huflederhaut.
  • Subakute Hufrehe: Dieses Stadium folgt auf die akute Phase und kann mehrere Wochen dauern. Die Symptome können denen der akuten Hufrehe ähneln, sind jedoch oft weniger intensiv. Die Lahmheit kann anhalten oder periodisch sein.
  • Chronische Hufrehe: Dieses Stadium tritt auf, wenn die Hufrehe nicht erfolgreich behandelt wird und sich zu einer dauerhaften Krankheit entwickelt. Zu den Symptomen gehören eine anhaltende Lahmheit, Hufdeformationen und eine mögliche Rotation des Hufbeines.

Ursachen einer Hufrehe

Die Ursachen vielfältig sein. Eine der Hauptursachen ist die Überlastung eines oder mehrerer Hufe, die oft als Folge von Verletzungen auftritt.

Weitere häufige Ursachen sind metabolische Störungen wie das metabolische Syndrom bei Pferden, das mit Insulinresistenz, Fettleibigkeit und Hufrehe in Verbindung gebracht wird. Auch Fütterungsfehler, insbesondere eine zu hohe Zufuhr von leicht verdaulichen Kohlenhydraten, können eine Hufrehe auslösen.

Infektionen und Entzündungen im Körper des Tieres können ebenfalls eine Hufrehe auslösen, indem sie eine systemische Entzündungsreaktion auslösen, die sich auf die Huflederhaut auswirkt.

Zum Schluss ist es wichtig zu betonen, dass jeder Verdacht auf Hufrehe sofort einem Tierarzt gemeldet werden sollte. Eine frühzeitige Therapie ist entscheidend, um dauerhafte Schäden zu vermeiden und die Genesungschancen des Tieres zu verbessern.

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Kolik, Durchfall, Infektionen, Pilzgifte, giftige Pflanzen

Gesundheitliche Probleme wie Kolik und Durchfall können bei Deinem Tier eine Huflederhautentzündung auslösen und somit die Entstehung einer Hufrehe begünstigen. Durchfall etwa verändert das Darmmilieu und kann zu einer systemischen Entzündungsreaktion führen, die sich auch in den Hufen bemerkbar macht.

Infektionen im Körper Deines Pferdes, etwa durch Bakterien oder Viren, können ebenfalls eine systemische Entzündung und damit eine Hufrehe hervorrufen.

Zudem können Pilzgifte und giftige Pflanzen, die Dein Pferd aufnimmt, zu toxischen Reaktionen führen. Einige Pflanzenarten enthalten Gifte, die beim Verzehr die Blutzirkulation in den Hufen stören und so eine Hufrehe auslösen können.

Rehe auslösende Medikamente oder Krankheiten

Einige Medikamente und Krankheiten können ebenfalls eine Hufrehe begünstigen. Einige Steroide, die zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt werden, können bei langfristiger Anwendung eine Hufrehe auslösen.

Das Cushing Syndrom, auch bekannt als PPID (Pituitary Pars Intermedia Dysfunction), ist eine Begleiterscheinung, die oft mit einer Hufrehe einhergeht. Durch die Überfunktion der Hirnanhangdrüse produziert das Pferd zu viel Cortisol, was die Huflederhaut schädigen und Krankheit verursachen kann.

Ähnlich kann das metabolische Syndrom bei Pferden, Stoffwechselerkrankungen, die mit Übergewicht und Insulinresistenz einhergehen, Hufrehen begünstigen.

Die Überlastung der Hufe, beispielsweise durch unsachgemäßes Beschlagen oder dauerhafte Fehlbelastung, kann zu Schäden an der Hornkapsel führen und ebenfalls Hufrehen verursachen.

Daher ist es wichtig, bei gesundheitlichen Problemen Deines Pferdes immer einen Tierarzt zu konsultieren.

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Endotoxische Entzündung der Huflederhaut nach Geburten oder nach Infektionserkrankungen

Endotoxine sind giftige Stoffe, die von bestimmten Bakterien produziert werden. Wenn Dein Pferd eine Infektion hat oder nach der Geburt eines Fohlens, können diese Endotoxine in den Blutkreislauf gelangen. Sie verursachen systemische Entzündungsreaktionen, die auch die Huflederhaut betreffen kann. Diese Entzündung der Lederhaut ist extrem schmerzhaft für das Pferd und kann zu Hufrehen führen. Es ist wichtig, dass Du bei Verdacht auf solche Infektionen sofort einen Tierarzt hinzuziehst.

Equines Metabolisches Syndrom (EMS)

Equines Metabolisches Syndrom (EMS) ist zählt zu den Stoffwechselerkrankungen bei Pferden und Ponys, die oft mit Fettleibigkeit und Insulinresistenz einhergeht. EMS kann entscheidend bei der Entstehung von Hufrehe sein, da es zu Durchblutungsstörungen und Entzündungen in den Hufen führen kann.

Bei Pferden mit EMS lagert sich Fett in der Leber und anderen Organen ab. Dies erhöht den Druck auf die Hufe und kann Entzündungen der Huflederhaut auslösen. Ein ständig erhöhter Insulinspiegel im Blut, wie er bei Pferden mit EMS vorkommt, kann ebenfalls zur Entzündung der Huflederhaut und somit zur Hufrehe führen.

Es ist als Besitzer daher wichtig, auf die Ernährung und den körperlichen Zustand Deines Tieres zu achten. Ein gesundes Körpergewicht und regelmäßige Bewegung können dabei helfen, EMS und damit auch Hufrehe vorzubeugen.

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Erste Hilfe und Behandlung der Hufrehe

Wenn Du bemerkst, dass Dein Pferd oder Pony unter Schmerzen leidet und Symptome zeigt, die auf die Huflederhautentzündung hindeuten, solltest Du schnell handeln. Als allererste Maßnahme ist es wichtig, sofort einen Tierarzt zu kontaktieren.

Hufrehe behandeln: Erste Hilfe im Notfall

Es ist notwendig, das betroffene Tier umgehend zu schonen. Stelle sicher, dass Dein Pferd sich so wenig wie möglich bewegt, um die betroffenen Hufe nicht weiter zu belasten.

Bis zum Eintreffen des Tierarztes kannst Du versuchen, den Schmerz Deines Pferds zu lindern. Eine Möglichkeit ist die Anwendung von Kühlgamaschen oder das Eintauchen der Hufe in kaltes Wasser. Dies kann die Entzündungsreaktion dämpfen und die Schmerzen etwas lindern.

Bitte beachte jedoch, dass dies nur erste Hilfsmaßnahmen sind und die professionelle Versorgung durch den Tierarzt nicht ersetzen können. Dein Tierarzt wird das Problem genau beurteilen und den passenden Therapieansatz wählen.

Bitte beachte auch, dass die im Artikel genannten Informationen nur allgemeine Ratschläge sind und nicht die Beratung durch einen professionellen Tierarzt ersetzen können. Bei Anzeichen einer Huflederhautentzündung bei Deinem Pferd oder Pony solltest Du immer einen Tierarzt konsultieren.

Hufrehe Therapie: Wie behandelt man Hufrehe?

Im Fokus der Unterstützungsmaßnahmen bei einer Entzündung der Huflederhaut steht die Linderung der Beschwerden des Tieres und die Begrenzung der Schäden an den Hufen. Hierbei spielt der Tierarzt eine zentrale Rolle, um den Zustand des Hufbeinträgers zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Die Versorgung richtet sich oft nach der Ursache des Problems. Bei einem metabolischen Syndrom beispielsweise ist es wichtig, auf die Ernährung des Pferds zu achten und es zu einer gesünderen Lebensweise zu führen. Wenn die Rehe aufgrund einer mechanischen Überbelastung des Hufbeins auftritt, kann das Anpassen der Hufe und gegebenenfalls der Hufschuhe helfen.

Hufrehe mit Kräutern behandeln

Es gibt auch natürliche Ansätze, um Tiere bei einer Entzündung der Huflederhaut zu unterstützen. Hierzu gehört die Anwendung von Kräutern. Verschiedene Pflanzen, wie beispielsweise Weidenrinde, Mädesüß oder Teufelskralle, haben entzündungshemmende Eigenschaften und können die Entzündungsreaktion im Huf dämpfen.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Maßnahmen nicht die Beurteilung und Versorgung durch den Tierarzt ersetzen. Bei Anzeichen von Problemen im Bereich der Hufe ist es unerlässlich, umgehend einen Veterinärmediziner zu kontaktieren.

Bitte beachte, dass diese Informationen nur als allgemeiner Rat gedacht sind. Es ist immer wichtig, im Falle einer möglichen Krankheit deines Tieres einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.

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Wie lange dauert die Therapie bei der Hufrehe?

Die Dauer der Unterstützung bei Hufproblemen hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise kann der Zustand der Hornkapsel, die Schwere der Gebrechen und die individuellen Eigenschaften jedes Tieres einen erheblichen Einfluss haben. Es kann Wochen bis Monate dauern, bis Besserung eintritt. Bei schweren Verläufen, wo die dauerhafte Veränderung der Hufe oder des Hufbeins stattgefunden hat, kann es sogar Jahre dauern. Das Wichtigste ist, geduldig zu sein und den Anweisungen des Tierarztes strikt zu folgen.

Sofortmaßnahmen: Was kann ich machen?

Wenn du bei deinem Pferd Vorzeichen von Hufproblemen bemerkst, ist schnelles Handeln gefragt. Kühle sofort den betroffenen Huf. Dies kann dabei helfen, die Entzündungsreaktion zu dämpfen und Schwellungen zu reduzieren. Auch die Fütterung deines Pferds sollte sorgfältig überwacht werden. Die ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Faktor, um die Genesung des Tiers zu unterstützen.

Achte darauf, dass dein Pferd nicht überanstrengt wird. Es sollte genügend Zeit haben, um sich zu erholen und auf einer weichen, nicht steinigen Fläche stehen, um den Druck auf die Sohle zu minimieren.

Obwohl diese Sofortmaßnahmen nützlich sein können, ersetzen sie nicht die fachkundige Betreuung durch Tierärzte. Bei ersten Zeichen von Hufproblemen ist es wichtig, unverzüglich einen Veterinär zu kontaktieren.

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Vorbeugung und Management der Hufrehe

Die Vorbeugung von Hufproblemen ist ebenso wichtig wie das Management dieser Krankheit. Die richtige Vorgehensweise kann dazu beitragen, das Risiko zu reduzieren und bereits vorhandene Symptome zu lindern. Dabei spielen die Fütterung, Bewegung und Pflege die wichtigste Rolle.

Hufrehe vorbeugen: Die Fütterung spielt eine zentrale Rolle

Die Ernährung ist ein entscheidender Faktor für die Gesundheit deines Tiers. Die ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, das Risiko von Hufproblemen zu minimieren. Dazu gehören hochwertiges Heu, Gemüse und Obst, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen sind.

Beachte, dass zu viel Zucker und Stärke in der Ernährung das Risiko von Hufproblemen erhöhen kann. Daher ist es ratsam, die Zufuhr von zuckerhaltigen Futtermitteln zu reduzieren.

Die richtige Fütterung ist nicht nur bei der Vorbeugung, sondern auch im Management von Hufproblemen von großer Bedeutung. Bei Tieren, die bereits unter Hufproblemen leiden, sollte die Fütterung mit dem Veterinär besprochen werden, um das beste Ernährungsprogramm zu ermitteln.

Zudem solltest du regelmäßige Kontrollen durchführen, um frühzeitige Zeichen von Hufproblemen zu erkennen. Achte auf Veränderungen im Verhalten deines Tiers, wie Unruhe, Steifheit oder Lahmen.

Hufrehe Prophylaxe: Wie kann ich Hufrehe bei meinem Pferd vorbeugen?

Vorbeugen ist immer besser als Heilen. Dies gilt insbesondere für gesundheitliche Probleme beim Pferd. Die Vorbeugung von Hufproblemen erfordert einige wesentliche Schritte, die du unbedingt beachten solltest.

Die gesunde Fütterung, die wir zuvor besprochen haben, ist der erste Schritt. Aber das ist nicht alles, was du tun kannst. Auch die regelmäßige Bewegung ist wichtig. Das Pferd benötigt von Natur aus Bewegung. Sie müssen regelmäßig laufen und spielen, um gesund zu bleiben. Ein gesundes Körpergewicht und starke Muskeln können dazu beitragen, den Druck auf die Sohle zu reduzieren und somit Hufproblemen vorzubeugen.

Die Pflege des Hufs ist ebenfalls entscheidend. Die regelmäßige Kontrolle auf Risse, Hornspalten oder Veränderungen kann helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Pferdehufe sollten sauber gehalten und regelmäßig vom Hufschmied kontrolliert werden.

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